Symptome und Ursachen bei Zinkmangel

Ein niedriger Zinkspiegel zeigt vielfältige optische wie körperliche Symptome. Er führt zu einer Unterfunktion der Keimdrüsen, Wachstumsstörungen sowie Blutarmut. Da die Zellen sich bei nicht ausreichend vorhandenem Zink nicht so häufig teilen können, wie es notwendig wäre, führt die verlangsamte Zellteilung dazu, dass abgestorbene Zellen nicht schnell genug ersetzt werden. Der Körper aller Lebewesen ist aber auf eine kontinuierliche Zellteilung ausgerichtet. Daher kommt es zu Symptomen wie:

  • verringerte Abwehrfunktion
  • Appetitlosigkeit
  • Stressanfälligkeit
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung

Zinkmangel kann zu Unfruchtbarkeit beim Mann führen, da es maßgeblich an der Spermienproduktion beteiligt ist. Auch kann es bei Kindern zur Verzögerung des Wachstums und der geistigen Entwicklung kommen.

Weitere Symptome sind:

  • Haarausfall
  • trockene Haut und Hauterkrankungen
  • Lippenherpes
  • brüchige Nägel und Nagelpilz
  • unspezifische Hautsymptome an Fingern, Zehen, Nase und Ohren

Zink Zinkmangel Symptome Ursachen niedriger Zinkspiegel Unterfunktion der Keimdrüsen Wachstumsstörungen Blutarmut verlangsamte Zellteilung Symptomen verringerte Abwehrfunktion Appetitlosigkeit Stressanfälligkeit Müdigkeit Erschöpfung Unfurchtbarkeit beim Mann Spermienproduktion Verzögerung des Wachstums Haarausfall trockene Haut Hauterkrankungen Lippenherpes brüchige Nägel Nagelpilz unspezifische Hautsymptome Finger Zehen Nase Ohren Mangelerscheinungen ernsthafte Erkrankungen der Haut Warnzeichen Kupferspiegel im Blut eisenreiche Ernährung Aufnahme Mangel Präparate

Dies sind vielleicht nur optische Mangelerscheinungen, allerdings können aus Zinkmangel auch ernsthafte Erkrankungen der Haut – wie Dermatosen – entstehen. Erste optische Warnzeichen sollten durchaus ernst genommen werden, um dem Körper die volle Funktionsfähigkeit und Wohlbefinden zurückzugeben.

Ursachen für Zinkmangel

Ausgelöst wird ein Zink-Mangel unter Umständen durch einen zu hohen Kupferspiegel im Blut. Dieser entsteht leicht, wenn man z.B. ständig Leitungswasser aus in den Häusern verwendeten Kupferrohren trinkt. Auch eine eisenreiche Ernährung behindert die Zink-Aufnahme und führt zu einem Zink-Mangel. Ein Zinkmangel kann ebenso wie Calcium-, Eisen- und Magnesiummangel durch Nahrungsmittel entstehen, die Phytinsäure enthalten. Phytinsäurehaltige Nahrungsmittel vermindern die Aufnahme der Mineralien über den Darm, da sie mit diesen Metallen bzw. Mineralien Komplexe bilden, die dem Körper dann nicht mehr zu Verfügung stehen. Viel Phytinsäure bzw. Phytat enthalten z.B. Mais, Soja sowie andere Hülsenfrüchte und Erdnüsse. Auch Vollkorngetreide und Kleie aus Weizen, Roggen und Gerste ist sehr phytathaltig. Die Einnahme von Zink-Präparaten im Zusammenhang mit der Konsumierung dieser phytinsäurehaltigen Nahrungsmittel sollte also möglichst vermieden werden. Generell sollte man bei einem bestehenden Zinkmangel auf Lebensmittel, die Phytinsäure enthalten, verzichten, auch wenn diese selbst eigentlich einen hohen Gehalt an Zink haben (hierzu gehören Erdnüsse, Vollkorngetreide und Ölsaaten).

Um die Symptome und Ursachen eines Zinkmangels zu verringern, sind ebenso Antioxidantien wie OPC aus Traubenkernextrakt von Bedeutung. Diese binden die freien Radikale im Körper, mindern somit den oxidativen Stress und tragen so zur Gesundheit bei. Erfahren Sie hier mehr zum Thema und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

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